Freitags kurz die Welt retten?!

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Der Kli­mawan­del wird kon­tro­vers disku­tiert, kann aber let­ztlich nicht von der Hand gewiesen wer­den. Während ein­er­seits die Natur­wis­senschaften ihren Beitrag dazu leis­ten, fragte die Reli­gion­s­gruppe der Klassen 10crx nach der christlichen Antwort auf die Frage nach der Ver­ant­wor­tung für Umwelt und Mit­men­schen. Auf dem Stu­di­en­tag des katholis­chen Insti­tuts der Uni Bam­berg kamen sie der Antwort einen Schritt näher und mit Fach­leuten ins Gespräch, die ungeah­nte Denkanstöße boten.

Die Gele­gen­heit, Uniluft zu schnup­pern, nutzten die Schü­lerin­nen und Schüler der Klassen 10crx und fol­gten der Ein­ladung des Katholis­chen Insti­tuts der Uni­ver­sität Bam­berg, am Stu­di­en­tag teilzunehmen. In diesem Jahr fan­den unter dem Mot­to „Fre­itags kurz die Welt ret­ten?!“ zwei Kurzvor­lesun­gen und ein Reflex­ion­ssem­i­nar mit anschließen­der Diskus­sion statt.
Prof. Dr. Klaus Bieber­stein (Altes Tes­ta­ment) und Prof. Dr. Thomas Weißer (Christliche Sozialethik) stell­ten in ihren Vorträ­gen die christliche Ver­ant­wor­tung des Men­schen für die Welt und Umwelt her­aus und zeigten auf, dass sich Chris­ten aktiv für einen ver­ant­wor­tungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt engagieren sollen. Während Prof. Bieber­stein aufzeigte, dass vieles der „Fri­days-for-future-Bewe­gung“ auch tat­säch­lich bib­lisch zu bele­gen ist und die göt­tliche Wel­tord­nung auf ein geregeltes und ver­ant­wor­tungsvolles Miteinan­der angelegt ist, wies Prof. Weißer auf die Ver­ant­wor­tung des Einzel­nen für seine Mit­men­schen und die näch­sten Gen­er­a­tio­nen hin. In Reflex­ion­ssem­inaren hat­ten die Jugendlichen die Möglichkeit, tief­ere Ver­ständ­nis­fra­gen zu stellen und miteinan­der in Diskus­sion zu kom­men. Auch die Pro­fes­soren standen den Schü­lerin­nen und Schülern zu ihren Fra­gen Rede und Antwort.
Abschließend krönte die Ver­anstal­tung ein Poet­ry Slam der durch die „Fri­days-for-future-Bewe­gung“ bekann- ten Slamerin Maron Fuchs, die wort­ge­wandt auf Prob­leme und Hand­lung­sop­tio­nen aufmerk­sam machte.