Infektionsschutz und Infektionsschutzgesetz

Die bay­erischen Schulen wur­den vom Staatsmin­is­teri­um für Bil­dung und Kul­tus darum gebeten, die Erziehungs-berechtigten auf die große Bedeu­tung des Infek­tion­ss­chutzes in Schulen — ins­beson­dere im Hin­blick auf schwan­gere Lehrerin­nen — hinzuweisen. Denn auch ver­meintlich harm­lose Infek­tion­skrankheit­en wie Wind­pock­en oder Ringel­röteln stellen für die betrof­fe­nen Frauen und ihre unge­bore­nen Kinder ein erhe­blich­es Gesund­heit­srisiko dar.
Sie find­en deshalb hier als Anlage das Merk­blatt „Gemein­sam vor Infek­tio­nen schützen“, das u. a. alle Infek­tions- krankheit­en gemäß § 34 Abs. 5 Satz 2 Infek­tion­ss­chutzge­setz enthält, die meldepflichtig sind und zu einem Besuchsver­bot an Gemein­schaft­sein­rich­tun­gen, also auch an Schulen, führen.
Ergänzend zu diesem Merk­blatt bit­ten wir Sie drin­gend darum, der Schule auch Erkrankun­gen an Röteln, Ringel­röteln und Influen­za zu melden. Für diese Erkrankun­gen beste­ht zwar keine Meldepflicht nach dem Infek­tions-schutzge­setz, jedoch ist im Hin­blick auf die dro­hen­den Risiken für Schwan­gere eine zuver­läs­sige Mit­teilung an die Schule von beson­der­er Bedeu­tung.