Drogenprävention am Hardenberg-Gymnasium

Rea­li­tät ist etwas für Men­schen, die nicht mit Dro­gen umge­hen kön­nen.“

Drogenprävention_Julia_StröbelDie­ser Slo­gan wird ger­ne von den­je­ni­gen bemüht, die nur mit­hil­fe von Rausch­mit­teln in der Lage sind, den All­tag zu bewäl­ti­gen. Wir aber wün­schen uns für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, dass sie ger­ne in der Wirk­lich­keit leben und dass sie in der Lage sind, den Tücken des All­tags nüch­tern zu begeg­nen. Wir möch­ten ihnen hel­fen, einen ange­mes­se­nen Umgang mit berau­schen­den Mit­teln wie Alko­hol, Kaf­fee, Niko­tin, Com­pu­ter­spie­le, Fern­se­hen, Inter­net, Geld usw. zu erler­nen und die Risi­ken, die der Kon­sum ille­ga­ler Dro­gen, wie z.B. Can­na­bis oder Koka­in birgt, zu erken­nen.

Des­halb bie­ten wir im Rah­men der Sucht­prä­ven­ti­on Auf­klä­rungs­ver­an­stal­tun­gen an. Hier­bei bedan­ken wir uns vor allem bei der Für­ther Poli­zei, die bereits seit meh­re­ren Jah­ren unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler in der 9. Jahr­gangs­stu­fe über Sucht­mit­tel unter­rich­tet. Zudem stel­len wir den Wett­be­werb „bunt statt blau“ der DAK vor, an dem inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Mit­tel­stu­fe durch die Gestal­tung eines Kalen­der­blat­tes zum The­ma „Alko­hol“ teil­neh­men kön­nen. Nicht zu ver­ges­sen sind ver­gan­ge­ne Aktio­nen wie das Klas­sen­zim­mer­thea­ter ICH KOMMA SAUFEN des Thea­ters Erlan­gen oder auch der selbst­ge­dreh­te Video­clip der 10. Klas­sen zum The­ma „kenn dein limit“, eine Akti­on der BZgA, der am Har­den­berg­tag ver­öf­fent­licht wur­de.

Die­se Ver­an­stal­tun­gen und Aktio­nen sind aber nur ein klei­ner Teil der Dro­gen­prä­ven­ti­on, die am Har­den­berg-Gym­na­si­um statt­fin­det, denn in nahe­zu allen Fächern gibt es immer wie­der Gele­gen­hei­ten über unge­sun­des und auf­fäl­li­ges Sucht­ver­hal­ten nach­zu­den­ken und zu dis­ku­tie­ren.

Wir bemü­hen uns dar­um, unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern einen mög­lichst gesun­den Umgang mit Sucht­mit­teln näher zu brin­gen. Damit sie jedoch wirk­lich dem gelas­sen begeg­nen kön­nen, was sie täg­lich erwar­tet, braucht es ein wenig mehr: Men­schen, die für sie da sind und die sie unter­stüt­zen, in der Schu­le, in der Frei­zeit, aber vor allem auch Zuhau­se.