Sprachbegleitungskurse am Hardenberg-Gymnasium

Lesen!Die Schü­lerin­nen und Schüler an einem Gym­na­si­um müssen einem ständig steigen­den sprach­lichen Anforderungsniveau gewach­sen sein. Eventuelle sprach­liche Ver­ständ­nis- und Aus­druckss­chwierigkeit­en wirken sich nicht nur im Fach Deutsch neg­a­tiv auf die Note aus, son­dern auch in allen anderen Fäch­ern wie Math­e­matik, Geschichte, Biolo­gie, Natur und Tech­nik, Geo­gra­phie usw. Denn wer Auf­gaben­stel­lun­gen exakt erfassen, Sach­texte ver­ste­hen und zusam­men­fassen, Graphiken und Tabellen auswerten und ihre Aus­sagen ver­bal­isieren will, muss die deutsche Sprache gut beherrschen.
Das Hard­en­berg-Gym­na­si­um ist in der glück­lichen Lage, Schü­lerin­nen und Schülern der 5., 6. und 7. Jahrgangsstufe im Falle von Defiziten in der Sprachkom­pe­tenz Sprach­be­gleitungskurse anbi­eten zu kön­nen. Die Schü­lerin­nen und Schüler wer­den von Lehrkräften, die sie unter­richt­en, für eine Teil­nahme an einem Sprach­be­gleitungskurs vorgeschla­gen. Daraufhin erhal­ten die Eltern die Ein­ladung für ihre Kinder, die sie entwed­er verbindlich bestäti­gen oder ablehnen.
Der Unter­richt in einem Sprach­be­gleitungskurs wird von ein­er Deutschlehrkraft des Gym­na­si­ums durchge­führt. Der Kurs find­et eine Stunde pro Woche statt. Inhalt des Unter­richts sind Pro­jek­te, z.B. Krim­ipro­jekt, Märchen­pro­jekt, Erar­beitung eines Hör­spiels, „Stadt im Mit­te­lal­ter“, „Flüsse in Deutsch­land“. Während der Auseinan­der­set­zung mit dem Pro­jekt wer­den zu dem jew­eili­gen The­ma Texte gele­sen, geschrieben (und kor­rigiert), Rechtschrei­bung und Gram­matik geübt. Auch der Umgang mit Wörter­büch­ern und Nach­schlagew­erken wird geübt. Am Ende eines Pro­jek­ts kann ein Unter­richts­gang, die Auf­führung eines The­ater­stücks o.ä. erfol­gen.
In der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe gibt es eben­falls Sprach­be­gleitungskurse, die strin­gent auf die sprach­lichen Anforderun­gen in den Abitu­rauf­gaben aus­gerichtet sind.
Das Ange­bot an Sprach­be­gleitungskursen wird von den Schü­lerin­nen und Schülern gerne angenom­men.