Als Underdog an der Sensation geschnuppert

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Die Jungs des HGF ver­passen mit viel Pech eine bessere Platzierung beim Bezirk­sentscheid im Hand­ball, wer­den aber trotz­dem drit­ter mit­tel­fränkisch­er Meis­ter.
Mit nur vier Spiel­ern des max­i­mal zuläs­si­gen Alters angereist, staunte man beim Betreten der Turn­halle ob der kör­per­lichen Größe der geg­ner­ischen Teams. Den­noch schwor man sich ein und nahm sich vor die eigene Stärke, die Schnel­ligkeit, in die Waagschale zu wer­fen. Dies gelang auch im ersten Spiel gegen das Gym­na­si­um Wen­del­stein über­wiegend pri­ma und man war sog­ar nah an einem Sieg, als bei Gle­ich­stand ein klar­er Regelver­stoß seit­ens des Schied­srichters überse­hen wurde und man in Rück­stand geri­et. Zu allem Über­fluss warf man den Ball selb­st noch zweimal weg, weshalb man mit 13:14 ver­lor. Im zweit­en Spiel gegen Lauf steigerte man sich im Ver­lauf zuse­hens, ver­buchte schön abgeschlossene Spielzüge über den Kreis und die Außen auf der Haben­seite und schlug den Favorit mit 17:15.

Und plöt­zlich hat­te man wieder Chan­cen auf den Turnier­sieg. Doch dann kam wieder schon erwäh­n­ter Schied­srichter ins Spiel. Durch teil­weise hanebüch­ene Entschei­dun­gen begün­stigte er wiederum die Wen­del­stein­er gegen Lauf (Modus Jed­er gegen Jeden), die das Spiel für sich entsch­ieden, weswe­gen auf Grund des ver­lore­nen direk­ten Ver­gle­ichs gegen Erstere kein Turnier­sieg mehr möglich war. So sack­te auch die Moti­va­tion beim let­zten Spiel gegen das Hans-Sachs-Gym­na­si­um zusam­men, das let­ztlich klar ver­loren wurde und damit diesen Geg­n­er als legit­i­men Sieger kürte. Trotz­dem kann man sich nicht viel vor­w­er­fen, da man gegen deut­lich kör­per­lich über­legene Geg­n­er engagierte und ansehn­liche Spiele gezeigt hat. Und Hoff­nung gibt, dass zwei Drit­tel der Mannschaft näch­stes Jahr nochmals antreten dür­fen.