This is Amsterdam: Grachtenfahrt, Anne-Frank-Haus, Street-Art, Ijsselmeer und Van Gogh
Als letzte gemeinsame Schulfahrt gab es für unseren Jahrgang fünf verschiedene Ziele zur Auswahl für die Studienfahrt, eines davon war Amsterdam und dort waren wir (31 Schülerinnen und Schüler) vom 14.09.2026 bis zum 18.09.2026. In dieser Woche haben wir viele interessante Orte besucht, einiges über die Geschichte und Kultur der Niederlande gelernt und natürlich auch eine schöne Zeit als Gruppe verbracht.
An unserem Ankunftstag kamen wir nach einer achtstündigen Busfahrt etwas erschöpft an und hatten Zeit unsere Unterkünfte zu beziehen und anschließend Amsterdam auf eigene Faust zu erkunden. Einige nutzten die Zeit, um die bekanntesten Food Spots zu testen, andere sammelten ihre ersten Impressionen der schönen Stadt.
Nachdem der erste Tag noch zur freien Verfügung stand, startete dienstags unser Programm gegen 10 Uhr mit einer Grachtenfahrt über die Amstel. Während der Fahrt konnten wir Amsterdam vom Wasser aus kennenlernen. Unser Kapitän fuhr an schiefen Häuserreihen, dem kleinsten Haus Amsterdams und etlichen weiteren beeindruckenden Bauten vorbei. Die Fahrt war ein super Einstieg für unsere Amsterdam-Reise, da wir so ein erstes Bild der Stadt bekommen haben, und das aus einer besonderen Perspektive. Als wir wieder auf festem Boden standen, ging es für unsere Gruppe weiter zum schwimmenden Blumenmarkt. Dort bot sich eine ideale Gelegenheit Souvenirs zu kaufen oder auch einfach nur die großen Blumen-, insbesondere der Tulpenvariationen zu betrachten.
Ein wirklicher Höhepunkt war die Audioguide-Führung durch das Anne-Frank-Haus und somit die Möglichkeit die Geschichte von Anne Frank nicht nur zu hören, sondern durch verschiedene originalgetreue Räume auch zu sehen. Sehr bewegend war es, das originale Hinterhaus zu betreten, indem Anne Frank mit ihrer Familie sich vor den Nazis versteckte. Es ist ein großer Unterschied, über die damaligen Ereignisse zu lesen oder mit den eigenen Augen zu sehen, wie es wirklich war.
Am Mittwoch ging es vormittags mit der Fähre zur NDSM- Werft, in deren Hallen heutzutage einige Street-Art-Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers haben und einzelne Werke frei zugänglich ausstellen. Die kreative Gestaltung dieses Kultur-Hotspots machte den Besuch besonders lohnenswert.
Ein weiterer Höhepunkt war die vierstündige Segeltour auf dem Ijsselmeer, bei der wir auch selbst mit angepackt haben und dabei halfen die Segel zu setzen. Trotz wechselhaftem Wetter mit einigen Regenschauern genossen wir die Segeltour sehr und wurden zum Ende hin sogar mit dem Anblick eines vollständigen Regenbogens belohnt.
Als Abschluss des Tages stand ein gemeinsames Abendessen in „De Hallen“ an. Dort gibt es in einer riesigen Halle in der Mitte Sitzmöglichkeiten und darum herum verschiedenste Essensstände mit Leckereien aus unzähligen Nationen. Auf diese Art war für alle etwas dabei und auch als Vegetarierin oder Vegetarier oder Veganerin oder Veganer wurde man fündig.
Das Amsterdamer Wetter haben wir dann an unserem vorletzten Tag, dem Donnerstag, erlebt. Vormittags haben wir den Strand von Zandvoort besucht, wo es jedoch recht windig war. Aus diesem Grund tendierten viele dazu ihre Zeit in einem Café zu verbringen und die Küste aus warmer Umgebung heraus zu bewundern. Andere machten einen Strandspaziergang oder besuchten die nahegelegene Autorennstrecke „Zandvoort“.
Zurück in Amsterdam wartete ein großer Regenschauer auf uns. Einen Teil des schlechten Wetters erlebten wir jedoch gar nicht richtig mit, da wir bei „This is Holland“, einem 4D-Kino einen virtuellen Flug über die Niederlande machten. Bei diesem hatten wir nicht nur die Möglichkeit die Niederlande zu sehen, sondern auch zu riechen und fühlen, da mithilfe von Spezialeffekten ein täuschend echtes Erlebnis entstand. Das war eine sehr abwechslungsreiche Art, um etwas über die Geschichte der Niederlande zu erfahren.
Der letzte Programmpunkt war schließlich am Freitagvormittag das Van-Gogh-Museum, in welchem die weltweit größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs zu sehen ist. In diesem Museum erfährt man nicht nur etwas über die Kunst selbst, sondern kann auch die künstlerische Entwicklung van Goghs verfolgen. Im Anschluss ging es mit unserem Reisebus wieder zurück nach Hause.
Insgesamt war die Studienfahrt nach Amsterdam eine sehr schöne und abwechslungsreiche Erfahrung. Wir haben viele interessante Orte besucht, einiges über die niederländische Geschichte und Kultur gelernt und gleichzeitig viele gemeinsame Erlebnisse gehabt. Besonders schön war es, durch die verschiedenen Aktivitäten Amsterdam aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Die Woche wird uns sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank an unsere Lehrkräfte, die diese Fahrt für uns organisiert haben.
(Viktoria Walzer und Anna Pöllmann für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienfahrt der Q13 nach Amsterdam)












































