Unsere MUN-AG in Haarlem NL: Time for change – reinforcing global justice
Das war das Oberthema der diesjährigen Model-United-Nations-Konferenz in Haarlem vom 27-29. März, die 11 Schülerinnen und Schüler unserer MUN-AG besucht haben. Unsere Delegierten waren verteilt auf verschiedene Komitees, wie z.B. WHO, UNESCO oder G20, und vertraten die Länder Luxemburg; Malaysia, Italien und Israel. Der Tagungsort für die G20 war am beeindruckendsten, weil die Schülerinnen und Schüler im Rathaus auf den Sitzen des Stadtrats Platz nehmen durften, wobei jedem ein Tischmikrofon zur Verfügung stand. Die Themen reichten vom ethisch vertretbaren Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Krisengebieten, über Bildungsgerechtigkeit bis hin zur Bekämpfung von Diskriminierung von Mitgliedern der LGBTQIA+-Community. Die Eröffnungskonferenz in der Bavo-Kathedrale von Haarlem war wieder sehr mitreißend. Einer der Gastredner war Ilco van der Linde, der u.a. das “Liberation Festival“ (eine mittlerweile Riesenaktion für Menschenrechte mit einer Million an Unterstützern) begründet hat. Er zeigte dabei auf, dass auch junge Menschen große Aktionen beginnen können. Spektakulär war der abschließende Auftritt einer Gruppe von Trommlern, die die Delegierten von der Kirche zurück zur Schule begleiteten. Zusammen mit den Organisatoren, die Flaggen aus aller Welt schwenkten, erweckten sie auch die Aufmerksamkeit von so manchem Touristen. Die folgenden drei Konferenztage waren vollgepackt mit Lobbying, dem Schreiben von Resolutionen und den Debatten. Hier mussten auch unsere Schülerinnen und Schüler aktiv werden und auf Delegierte aus anderen Ländern zugehen oder Reden halten. Da viele der Teilnehmer von internationalen Schulen kamen, war das Englischniveau sehr hoch, aber die Hardenbergler meisterten diese Herausforderung grandios. Auf der MUN-Party am Samstagabend stand neben dem Tanzen das Socialising im Vordergrund. „Wir haben richtig viele neue Freunde gefunden, mit denen wir auch in Kontakt bleiben werden“, so eine Schülerin. Da die Konferenz diesmal in den Osterferien lag, war sogar noch Zeit für einen Sight-Seeing-Ausflug nach Amsterdam. Während die einen eher dem Shoppen frönten, gingen andere ins Museum für moderne Kunst. Manche genossen einfach nur das schöne Wetter beim Schlendern durch die Amsterdamer Gassen mit den vielen Fachwerkhäusern. Aber auch der stürmische Strandspaziergang in Zandvoort wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Mun-Direktoren nutzten ebenfalls die Chance, auf der Konferenz neue, interessante Kontakte knüpfen, so dass es auch hier „Time for Change“ heißt. Nächstes Schuljahr sind wir nämlich zu einer für uns neuen Konferenz in Den Haag eingeladen!















