Weltrekordhalter Tameru Zegeye spricht über Migration und Flucht

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Geo_ÄthiopienTame­ru Zegeye, Welt­re­kord­hal­ter im Hand­stand­krü­cken­lauf, berich­tet im Geo­gra­phie-Kurs der 12. Jahr­gang­stu­fe über Migra­ti­on und Flucht. Der Welt­la­den Fürth hat gemein­sam mit dem äthio­pi­schen Asyl­be­wer­ber Tame­ru Zegeye zu die­ser aktu­el­len The­ma­tik eine Unter­richts­ein­heit ent­wi­ckelt.

Die 90-minü­ti­ge fächer­über­grei­fen­de Ver­an­stal­tung, in der Herr Zegeye größ­ten­teils auf Eng­lisch spricht, beginnt damit, dass die Schü­le­rIn­nen zunächst durch Fotos einen Ein­druck über die vie­len Facet­ten sei­nes Hei­mat­lan­des Äthio­pi­en erhal­ten. Anschlie­ßend erzählt Tame­ru Zegeye über sein per­sön­li­ches Schick­sal. Die Schü­le­rIn­nen erfah­ren über sein Leben und sei­ne Schwie­rig­kei­ten in der ver­meint­li­chen Demo­kra­tie Äthio­pi­ens. Im Ver­lauf der Dop­pel­stun­de wer­den nicht nur sei­ne Ver­gan­gen­heit, son­dern auch sein heu­ti­ges Leben, sei­ne Schwie­rig­kei­ten und sei­ne Mög­lich­kei­ten als Flücht­ling in Deutsch­land beleuch­tet. Der direk­te Kon­takt mit einem Flücht­ling bie­tet den Schü­le­rIn­nen die Mög­lich­keit die Situa­ti­on eines Flücht­lings nach­zu­emp­fin­den und sich inten­siv mit Flucht­ur­sa­chen, -ver­lauf und Asyl­ver­fah­ren zu beschäf­ti­gen.

Abschlie­ßend zeigt Tame­ru Zegeye den Schü­le­rIn­nen sei­ne artis­ti­schen Fähig­kei­ten. Trotz sei­ner Behin­de­rung hat er es geschafft sein Poten­ti­al zu ent­fal­ten und möch­te auch ande­re Men­schen moti­vie­ren, an der Ver­wirk­li­chung ihrer Träu­me zu arbei­ten.